So funktioniert Pinterest – die neue Online-Droge für Frauen

Die to do-Liste für diese Woche besteht vor allem aus unerledigten Punkten der letzten drei Wochen, am Freitag steht eine wichtige Präsentation an und der Kuchen für das Kindergartenfest morgen muss auch noch gebacken werden? Dann bitte an dieser Stelle NICHT weiter lesen. In diesem Post geht es nämlich um Pinterest, das aktuelle Hype-Netzwerk, welches die Washington Post auch schon mal als „Crack für Frauen“ bezeichnet hat.

Pinterest

Was ist Pinterest:

Früher habe ich Nützliches, Interessantes oder Schönes aus Zeitschriften ausgeschnitten, in bunten Klarsichthüllen abgelegt – und meistens nie wieder angesehen. Heute benutze ich dafür Pinterest und finde die Sachen tatsächlich wieder. Pinterest ist ein Onlinedienst, bei dem man Web-Fundstücke – in der Regel Bilder – an einem zentralen Ort sammeln, verwalten und mit anderen teilen kann. Die „Online-Pinnwand“ ist dabei einfach, klar und übersichtlich aufgebaut. Langes rumprobieren entfällt, man muss sich einfach nur anmelden und loslegen.

 

Aktuell ist Pinterest fest in Frauenhand: von den 20 Millionen Nutzern weltweit sind ca. 70 Prozent weiblich. Deshalb dominieren auf Pinterest auch “typisch” weibliche Themen wie Essen, Trinken, DIY und Mode.

 

Und so könnt ihr Pinterest nutzen:

 

Pinterest: Der neue beste Freund aller Bastelfans und DIY-Enthusiasten

Für Heimwerker und DIY-Addicts ist Pinterest ein echtes El-Dorado. Ihr könnt eigene Werke mit der Web-Community teilen und findet hier jede Menge Ideen und Anleitungen für neue Projekte. Tolle DIY-Boards pflegen unter anderem Sodapop-Design, Klitzeklein und Stadtwald – und Babybirds hat natürlich auch eines.

Rezepte-Sammlung auf Pinterest verwalten

Hobbyköche und Genießer können auf Pinterest nicht nur anderen Foodies in die Töpfe schauen, sondern ganz einfach Rezepte sammeln. Großes Plus: die Rezepte-Sammlung lässt sich hier einfach gliedern z.B. nach Kochen, Backen, Inspirationen oder nach einzelnen Zutaten. Ein guter Einstieg sind die Boards der Food-Blog-Veteranen Zorra Kochtopf und Sweet Paul Magazine.

Pinterest, der Party-Planer für Jedermann

Wer Ideen für den nächsten Kindergeburtstag sucht oder eine Hochzeit plant, ist auf Pinterest goldrichtig. Hier kann man prima Inspirationen sammeln und diese auch mit anderen teilen – im Falle einer Hochzeit zum Beispiel mit dem Beste-Freundinnen-Orga-Komitee. Für Inspirationen zum Thema Kindergeburtstag schaut doch mal bei Frau Bö oder Sabrina vorbei. Jede Menge tolle Pins zum Thema Hochzeit gibt’s dagegen bei Steffi von Ohhh Mhhh oder auf den Boards des Hochzeitsblogs Style me pretty.

Luftschlösser auf Pinterest bauen

Auch wenn es heute noch ein WG-Zimmer ist – das Traumhaus kann man ja trotzdem schon mal planen. Und damit keine Idee verloren geht, ist flugs ein Pinterestboard angelegt. Oder mehrere,  mit Namen wie  Traumschlafzimmer, Traumwohnzimmer, Traumküche….das Schema ist klar, oder? Erste Ideen findet ihr sicher bei Apartment Therapy und Design Sponge.

Pinterest und Kinder:

Ob Babybetten, Spiele an Regentagen, Mode fürs Ferienlager oder Basteltipps: nennt ein Thema rund ums Kind und ich finde Euch ein entsprechendes Board – versprochen! Außerdem lassen sich die Fundstückchen, die man so rechts und links beim Surfen im Web aufgabelt, hier prima ablegen. Viele Ideen rund ums Kind gibt es auf den Boards der Kiddy-Style-Blogger Handmade Charlotte, Design Mom, PauletPaula und bei Babybirds.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten: Gärtner surfen die Garten-Boards ab, Fashion-Freaks legen Mode-Boards an, Techie-Fans speichern ihre Lieblingsgadgets…es ist wirklich für jeden etwas dabei.

 

Ich will mitmachen – und jetzt?

Ähnlich wie bei den wirklich coolen Partys dieser Welt kommt man bei Pinterest nur mit Einladung rein. Schaut euch doch mal im Bekanntenkreis um – ist dort jemand auf Pinterest? Ansonsten schickt mir ne schnelle Mail und ich lade Euch ein.

Und jetzt: happy pinning!

3 Gedanken zu „So funktioniert Pinterest – die neue Online-Droge für Frauen

  1. Julia

    Nicht vergessen: Immer noch rechtliche Grauzone! Wer Bilder von Webseiten pinnt, die nicht ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie Pinterest nutzen (z.B. in Blogs das Pinterest-Logo unter Artikeln), kann böse Überraschungen erleben. Noch gibt es in Deutschland keine klare Regelung hierfür. Aber wer unsicher ist, sollte die Finger davon lassen, z.B. Fotos von Fotografen oder Celebrities zu pinnen. Just my two Cents :)

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