Kategorie-Archiv: Eltern(zeit)

Babybirds Sommer Leseliste 2013

Sommer Leseliste 2013

Ich bin selten ohne Buch anzutreffen. Egal ob auf der Toilette, beim Zähneputzen, im Zug oder im Auto (als Beifahrerein – logo!) – lesen kann ich immer und überall. Ich nenne das Leseoptimierung, mit Kleinkind geht das nicht anders. Im Moment freue ich mich richtig af die Ferien, wenn ich mal wieder ein bis zwei Stunden am Stück ungestört schmökern kann. Das sind die Bücher, die ich diesen Sommer lesen möchte:

Ich kann es kaum erwarten den Film zu sehen – allerdings im Heimkino, anders geht das im Moment nicht. Vorher möchte ich aber unbedingt noch mal das Buch lesen.

Wenn die Schwester von Nock Hornby und Ehefrau von Robert Harris ein Buch über das Muttersein schreibt und in allen Rezenssionen von einer „saukomischen“ und „bitterbösen“ Lektüre gesprochen wird, dann klingt das nach einem must-read!

Und noch ein Familienroman, der als böser Lesespaß für Mütter tituliert wird. Klingt nach Urlaubsunterhaltung mit Tiefgang. Ich bin gespannt.

Im Urlaub ist auch mal Platz für Bücher, die nachdenklich oder traurig machen. In diesem Buch geht es um einen ehemaligen KZ-Häftling, die Liebe zu seiner jungen Frau und das Trauma seiner Vergangenheit.

Ich bin ein großer Steven King Fan und fand schon seinen letzten Roman 11.22.63 klasse, in dem er die Leser in die Welt der 60er Jahre mitnimmt. Diesmal geht es in die wilden 70er, ich freu mich drauf.

Ich gebe es zu, beim Zähne putzen kann man nicht wirklich Weltliteratur lesen. Für die schnelle Lektüre zwischendrin eigenen sich Krimis besonders gut und die Krimis rund um Lippmans Detektivin Tess Monaghan habe ich in den letzten Monaten verschlungen. Dies ist der elfte und bisher letzte Band.

Apropos Krimis – wer es etwas blutiger mag, dem seien die Bücher von Karen Slaughter empfohlen. „Harter Schnitt“ ist das neueste Buch aus ihrer Atlanta Reihe, auf das ich schon seit Monaten warte.

Welches Buch fährt bei euch mit in den Urlaub? Ich freue mich immer über neue Tipps und Empfehlungen…

Bild: Babybirds

Bellyband von kidneykaren {mit Verlosung}

Und schwupps, quasi über Nacht war er da, der Bauch. Kleiner Nebeneffekt: über Nacht bin ich leider auch aus eine Grossteil meiner Garderobe rausgewachsen. Deshalb habe ich heute mal das Bauchband in „hot pink“ von kidneykaren ausprobiert, das mir das Team des Berliner Labels freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Kidney Karen Bauchband für Schwangere

Tolle Farbe, oder? Passt perfekt zu meinen neuen Neon-Ballerinas!

Besonders angenehm finde ich das weiche, dehnbare Material. Fühlt sich gut auf der Haut an und leiert nicht so schnell aus. Ein weitere Pluspunkt: die Bauchbänder sind relativ lang und nahtlos gefertigt: dadurch passen sie später auch über einen kugelrunden Bauch, ohne zu zwicken.

Die Bellybänder von kidneykaren sind übrigens nicht (nur) für Schwangere gedacht. Sie lassen sich als auch Bandeau-Top, Minirock, Gürtel oder Nierenwärmer einsetzen. Es gibt die nämlich in ganz unterschiedlichen Längen.

Verlosung! Verlosung! Verlosung!

Kidneykaren hat mir noch ein weiteres Bauchband in einem schicken Koralle-Ton zur Verfügung gestellt, das ich an euch verlosen darf.Kidney Karen coralWas ihr dafür tun müsst? Folgt Babybirds einfach auf Facebook und beantwortet die folgende Frage: ohne welches Kleidungsstück konntet ihr in der Schwangerschaft nicht leben? Die Gewinnerin werde ich nächsten Mittwoch per Randon.org auslosen und hier bekannt geben.

To-do-Liste Sommer 2013

Sommer 2013

  1. Endlich richtig jonglieren lernen
  2. Die ersten eigenen Erdbeeren ernten
  3. Das Fotobuch zu Miras erstem Jahr endlich fertig machen
  4. Eine alkoholfreie Alternative zu Hugo und Sprizz finden
  5. Mit Mira im See plantschen gehen  – so oft wie möglich
  6. Ein Picknick machen
  7. Zur Abwechslung mal keinen Sonnenbrand bekommen
  8. Eis selber machen
  9. Möglichst oft draußen essen
  10. Bilder aufhängen

Was habt ihr euch für diesen Sommer vorgenommen?

Sommerkleid wird Umstandskleid

Ich bin ziehe mich gerne schön an. Auch bzw. gerade in der Schwangerschaft. Allerdings sehe ich es nicht ein, mir für die paar Monate eine komplett neue Garderobe zuzulegen. Bei Hosen geht es nicht anders, da müssen es Umstandshosen sein. Ansonsten versuche ich Sachen zu finden, die ich auch nach der Schwangerschaft noch tragen kann.

Kleid blau

Diese Woche habe ich dieses Sommerkleidchen bei H&M entdeckt, dass sich ich easypeasy in ein süßes Umstandskleid verwandeln lässt. Der kleine Gürtel wird nicht in der Taille sondern einfach unter der Brust gebunden, und schon ist das sommerluftige Schwangerschaftskleid fertig.

Aus Sommerkleid von H& word ein süßes Umstandskleid

Das Prinzip funktioniert übrigens mit allen Hängerkleidchen. Auch mit denen, die eigentlich ohne Gürtel getragen werden.

Ich bin registriert, und du? Stammzellen können Leben retten!

Seid ihr schon in der deutsche Knochenmarkspenderdatei eingetragen? Nein? Dann ist heute der Tag für eine gute Tat!

Stammzellen

Das Thema Blutkrebs ist mir in den letzten Tagen gleich mehrfach begegnet: als ich mal gucken wollte wen ich bei The Hive eigentlich alles getroffen habe, bin ich lange auf der Seite von Marisas Verein Helenes Helfer hängen geblieben. Sie und ihr Mann haben vor einiger Zeit für ihre kleine Tochter eine der größten Typisierungsaktionen Deutschlands auf die Beine gestellt. Und dann folgte heute der Aufruf von Steffi, den ich von ganzem Herzen weiter geben möchte: lasst euch typisieren und in die deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKSM) eintragen!

Und um gleich ein paar Entschuldigungen aus dem Weg zu räumen…;-)

  • Die Typisierung tut nicht weh – es wird einfach mit einem Wattestäbchen über die Wangenschleimhaut gefahren, das wars!
  • Die Typisierung könnt ihr Zuhause machen. Ein Registrierungskit kann man online bei der DKSD anfordern..
  • Die Typisierung ist kostenlos – allerdings freut sich die DKMS über eine Spende von 50 Euro um die Kosten zu decken, die rund um die Typisierung anfallen.

Ich bin seit ca. 5 Jahren in der Datei und wurde in dieser Zeit einmal angeschrieben. Leider kam bei der genaueren Untersuchung raus, dass es doch nicht passt. Aber vielleicht bei nächsten Mal…

DIY: Lippen Balsam

DIY: Lippen Balsam

DIY Lippen Balsam_Collage

Bei der Blogger Konferenz The Hive gab es einen Etsy Stand, an dem man seinen eigenen Lippen Balsam herstellen konnte.

Weil es so einfach geht und ich mein selbstgemachtes Lippgloss superyummie finde, habe ich euch hier das Rezept mtgebracht.

Zutaten:

  • Melkfett

Und je nach Geschmack und Bedarf:

  • Ein Scheibchen des Lieblingslippenstifts
  • Einige Tropfen Olivenöl
  • Einige Topfen Vanilleextrakt
  • Einige Tropfen Honig

Eine teelöffelgroße Menge Melkfett mit den anderen Zutaten vermischen. In kleine Behälter füllen et voila: fertig ist euer erster selbstgemachter Lippen Balsam.

Das Rezept bekomt einen der vorderen Plätze auf meiner „schnelle selbstgemachte Geschenke“- Liste. Und als Geburtstagsaktivität für einen Mädchen-Geburtstag kommt „selbstgemachter Lippenstift“ sicher auch gut an.

We are Family!

So, endlich darf ich es verraten, unser großes kleines Geheimnis:

Collage fertig

Wir sind ab November 2013 zu viert !!!! (vier Ausrufezeichen)

Was es wird wollte uns das Kleine bislang noch nicht zeigen, aber es dreht sich fleißig, lutscht am Daumen und hat einen wunderschönen regelmäßigen Herzschlag.

Die Schwangerschaft war bisher absolut unproblematisch. Mir war in den ersten Tagen ein bisschen übel und wie bei der ersten Schwangerschaft mit Mira bin ich ganz schön nah am Wasser gebaut. Beispiel: Bei der re:publica hatte ich in Wirklichkeit keine Allergie (trotzdem Danke für die guten Tipps!), sondern mir sind vor lauter Begeisterung die Tränen gekommen. Und die Reportage im DLF über Bienenzucht hat dazu geführt, dass ich mich heute Morgen auf dem Firmenparkplatz erst mal 3 Minuten sammeln musste.

Ich freue mich sehr auf die nächsten Monate (Schwanger sein habe ich bisher immer als eine sanfte, sehr entspannte Zeit erlebt) und darauf, diesen neuen kleine Menschen in unserer Familie zu begrüßen. Gleichzeitig bin ich aber auch gespannt: wie das Leben mit zwei kleinen Kindern wohl wird? Und wie wird Mira reagieren, wenn da auf einmal jemand in ihr Leben einzieht. Aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit und alles wird sich finden. Also erst mal zurück lehnen und Bäuchlein streicheln…

Bild: Babybirds.de

re:publica Nachlese: Ein Plädoyer fürs Kind sein von Tanja und Johnny Häusler

Vorletze Woche war ich in Berlin auf der re:publica. Besonders gespannt war ich auf die Session Netzgemüse: Aufzucht und Pflege der Generation Internet von Tanja und Johnny Häusler . Doch die beiden re:publica-Mitbegründer und Eltern zweier Söhne entschieden sich kurzfristig gegen die Vorstellung ihres neuen Buches.  Stattdessen kotzten sie eine Runde im Quadrat und protestierten unter anderem:

· Gegen ein hundert Jahre altes Bildungssystem, das den Anforderumngen der mordernen Informationsgesellschaft kaum gerecht wird

· Gegen eine Gesellschaft, in der sich Kinder nicht mehr entfalten können

· Gegen Schule als einen Ort, „an dem man für’s Leben lernt, der aber kaum Zeit für’s Leben lässt“

· Gegen eine Gesellschaft, die moderne Medien verteufelt, weil sie sie einfach nicht versteht.

Aber seht selber: Das Plädoyer der Häuslers fürs Kinds sein – mit Gänsehautgarantie:

Den kompletten Text zum Nachlesen findet ihr auf Spreeblick, dem Blog der Häuslers.

PS: Netzgemüse habe ich mir dann übrigens auch ohne Buchvorstellung gekauft. Prädikat: empfehlenswert!

Die 8 schönsten Dinge am Mutter sein…

Babytasche

Das kleine Fräulein M. ist jetzt ein Jahr alt und inzwischen ein richtiges Kleinkind. In letzter Zeit habe ich immer wieder darüber nachgedacht, was Eltern sein für mich eigentlich bedeutet und was sich so verändert hat. Hier sind für mich die (aktuell) acht schönsten Dinge am Muttersein:

1. Zum ersten Mal…

Meinem Kind jeden Tag zuzusehen wie es lernt und die Welt entdeckt, ist unglaublich spannend. Das Staunen in ihren Augen, als sie das erste Mal die Bäume über dem Kinderwagen wahrgenommen hat oder der Gesichtsausdruck, als sie am Wochenende gelernt hat Treppen hoch UND runter zu krabbeln, sind unbeschreiblich. Und zwar nicht nur beim ersten Mal, sondern auch die 15 Male danach.

2. Babygeräusche

Babys schreien nicht nur, Babys geben auch jede Mange süße kleine Babygeräusche von sich. Vom ersten Schmatzen und Glucksen über das erste herzhafte Lachen bis zu dem aufgeregten tattataaatata: Kleinkindergeräusche sind so vielfältig wie die Kinder selber. Die Babygeräusche meiner Tochter sind tatsächlich (meistens) Musik in meinen Ohren.

3. Das Leben ist ein  Abenteuerspielplatz

Für meine Tochter ist die Welt im Moment ein Abenteuerspielplatz, der nur zu ihrer Unterhaltung konzipiert wurde. Mama lässt eine Tüte Mehl fallen? Toll, dass geschieht sicher nur, damit sie darin herum patschen kann. Die leeren Flaschen in der Küchenecke? Wurden dort abgestellt, damit sie die Gläser durch die Küche rollen und gegeneinander klingen lassen kann. Die Begeisterung meiner Tochter für das Leben ist unheimlich ansteckend und bringt für mich eine große Leichtigkeit zurück.

4. Neue Erfahrungen

Das erste Weihnachten, das erste Schaumbad, der erste Ausflug zum Ziegengehege am See…zusammen mit dem kleinen Fräulein M. entdecke ich viele vertraute Dinge noch mal ganz neu. Im Moment sind es vor allem sensorische Erlebnisse: wie fühlt sich denn eigentlich Sand an? Was ist der Unterschied zwischen trockenem und nassem Sand? Wie schmeckt Salzwasser und wie riecht Grass?

5. Gebraucht werden

Gebraucht zu werden ist ein wunderschönes Gefühl. Meine Tochter geht gerne auf andere Menschen zu, aber wenn sie müde ist braucht sie ihre Eltern. Uns. Das Gefühl für jemanden die Welt zu sein, ist unschlagbar.

6. Babylachen

Wer bei einem herzhaften Babylachen nicht wenigstens lächelt, muss ein Herz aus Stein haben. Meine Tochter lacht erstaunlich laut und ihr ganzer kleiner Köper vibriert dabei. Was so amüsant ist, ist nicht immer ganz klar, aber in diesem Moment ist das auch völlig egal. Kein Wunder, dass ich mich immer wieder zum Affen mache, um ihr ein Lachen zu entlocken. Auch Mitten in der Stadt oder in der Schlange an der Wursttheke.

7. Erwachsen werden

Dieser Punkt klingt erstmal komisch, schließlich arbeite seit vielen Jahren, mache meine Steuererklärung selber, fahre Auto, trinke Alkohol, bin verheiratet…aber erst seit der Geburt meiner Tochter fühle ich mich wirklich erwachsen. Das heißt nicht, dass ich meine “Mädchenseite“ abgelegt habe. Das heißt ganz einfach, dass ich das erste Mal in meinem Leben tatsächlich Verantwortung für einen anderen Menschen übernommen habe. Und das fühlt sich gut und richtig an!

8. Schmusen

Das kleine Fräulein M. war Anfangs eher kein Kuschelbaby, inzwischen hat sie aber auch ihre Schmuse-Phasen. Wenn sich zwei kleine Hände um meinen Hals legen, ich einen Babykuss bekomme oder sich meine Tochter beim ins Bett bringen müde an mich schmiegt, hüpft mein Herz vor Glück.

Ich bin neugierig: was ist für Euch das schönste am Mutter- bzw. Vatersein?

DIY: Frühstücks-Couscous

20130222_073236_Titel

Ich bin eine ziemliche Predigerin, wenn es um das Thema gesundes Essen und regelmäßige Mahlzeiten geht. Trotzdem gehe ich immer ohne Frühstück aus dem Haus (you may use this information against me). Um 05:45 Uhr klingt der Wecker und um 06:29 Uhr geht mein Zug. Dazwischen ist alles genau durchgetaktet, inkl. 5 Minuten Schlüssel suchen. Für ein gemütliches Frühstück bleibt da leider keine Zeit. Stattdessen frühstücke ich auf der Arbeit. Oft Müsli, in letzter Zeit aber immer öfters mein (fast) selbsterfundenes Frühstücks-Couscous. Süßes Couscous mit getrockneten Früchten, Nüssen, Zimt und Koriander schmeckt einfach lecker, ist ratzfatz mit Hilfe des Wasserkochers „gekocht“ und macht lange satt.

Wer es nachmachen möchte, hier ist das Rezept:

500 g. Couscous

50 g getrocknete Bananen, kleingebröselt

100 g gehackte Cashewnüsse

100 g Rosinen

2 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Korriander

Alle Zutaten gut mischen und in ein Glas füllen. Für eine Portion Couscous drei Esslöffel „Trockenmasse“ in eine kleine Schüssel geben. Die Mischung mit ca. 100 ml heißem Wasser übergießen und den Couscous 4 Minuten abgedeckt quellen lassen. Mit einer Gabel leicht auflockern und genießen. Das Rezept ist nur ganz leicht süß. Wer es süßer mag, tröpfelt noch ein wenig Honig darüber.

IMG_5656_I

Oben Trockenmasse, unten fertig

20130222_073236_I