DIY: Apfelbutter

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In einigen amerikanischen Blogs bin ich immer wieder über Applebutter gestolpert.

Apfelbutter?! Was soll das denn sein?

Wikipedia macht schlau: Apfelbutter ist ein hochkonzentriertes Apfelmus, bei dem die Äpfel so lange (wir reden hier von Stunden) bei niedriger Temperatur eingekocht werden, bis der Zucker in den Äpfeln karamellisiert und das Mus tiefbraun wird. Butter heißt das Ganze deshalb, weil die cremige Konsistenz später ein bisschen an Butter erinnert.

Nachdem ich kein passendes Rezept gefunden habe (zu viele Gewürze, zu viel Zucker etc.), hab ich mein eigenes Rezept kreiert. Das Ergebnis, ein cremiger Aufstrich, der auf heißem Toast süchtig macht, aber auch ein langweiliges Müsli in Fahrt bringt:

Zutaten:

2 kg säuerliche Äpfel

½ Liter Apfelsaft

5 Esslöffel Honig

2 Teelöffel Zimt

3 Nelken

Und so geht’s:

Äpfel schälen

Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.

Äpfel in den Topf geben

Zusammen mit dem Apfelsaft, dem Honig und den Gewürzen in einen großen Topf geben und aufkochen lassen.

Apfelbutter

Wenn die Äpfel nach ca. 15 Minuten weich sind, mit dem Pürierstab einmal durchpürieren. Dann bei kleiner Flamme fünf bis sechs Stunden langsam köcheln lassen. Gegen Ende sollte die Apfelbutter so sehr eingekocht sein, dass der Kochlöffel beim Umrühren deutliche Spuren hinterlässt.

Noch heiß in frisch gespülte Gläser abfüllen und die Gläser nach dem einfüllen sofort umdrehen. Abkühlen lassen, Etiketten aufkleben (ich habe meine mal wieder mit PicMonkey erstellt) und verschenken oder selber genießen.

Bonus: nachdem ihr Apfelbutter gekocht habt, duftet das ganze Haus zwei Tage lang himmlisch nach Zimt und Äpfeln! Yummie!

 

 

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