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7 Tipps für außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten

Von wegen es ist noch zu früh für das jährliche Familienfoto zu Weihnachten. Laut meiner Fotografenfreundin Silke Berg ist im Moment mit die beste Zeit, um Familienbilder draußen zu machen. Das Licht ist klar und weich und die bunten Herbstfarben bilden einen tollen Hintergrund. Also ran an die Kamera. Hier sind einige Ideen für Familienfotos, die von den (leider allzu)üblichen „wir sitzen alle unbequem und gucken verkrampft lächelnd gerade aus“ Bildern abweichen:

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: joopjoopdesigns.com

Wickelt doch einfach das Kind, die Kinder oder gleich die ganze Familie in eine Lichterkette ein.

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: Elisabeth Halford

Ein bisschen Bewegung macht Familienbildern zu richtigen Hinguckern. In dem Post zum Bild hat die Fotografin Elisabeth Halford noch einige andere Tipps für kreative Familienfotos auf Lager.

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: Pieces of me

Manchmal macht eine andere Perspektive schon einen riesigen Unterschied. Bei diesem Bild ist es zum Beispiel gar nicht schlimm, wenn kleine Zappelkinder nicht in die Kamera gucken oder lieber über Mama und Papa krabbeln.

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: photosbylei

Und nochmal ein Bild, in dem es um die Perspektive geht

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: Thewellroundedmomma

Bisher kenne ich Fotoprops nur von Hochzeiten. Aber ich sehe hier einiges Potential für Weihnachtsbilder.

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: timwillphoto

Die schönsten Bilder entstehen, wenn Familien einfach Familien sind.

Außergewöhnliche Familienfotos zu Weihnachten verschenken: 7 Ideen

Bild: Pinterest

Ich liebe diese Idee: mit Straßenkreide lassen sich die kreativsten Hintergründe zaubern. Wieso lasst ihr eure Familie zum Beispiel einfach über eine (gemalte) Stadt fliegen oder als Superhelden von Wolke zu Wolke springen?

Fundstückchen im September

Puh, isses schon wieder Zeit für die Fundstückchen? Ich sage euch, dieser Monat ist irgendwie einfach an mir vorbei geflogen. Und das, obwohl ich mich seit ein paar Tagen im Mutterschutz befinde.

Fundstückchen_September

Hier sind meine Fundstückchen im September:

Für alle werdenden Mütter und Damen mit Blasenschwäche ein echter Segen: die Toilettensuchmaschine lootogo – sogar inkl. Bewertungsfunktion!

Diese Woche bin ich endlich dazu gekommen die Patches von i love patches auf Miras Jeans zu nähen, die ich im Mai (wirklich schon im Mai?!)  gekauft habe. Klar, war natürlich nicht die Jeans für die sie eigentlich gedacht haben, sehen aber trotzdem super aus! Deshalb werde ich gleich Nachschub bestellen.

Sinas Schokoladenkuchen to go geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Denn muss ich unbedingt noch backen, bevor es auf dem Markt keine frischen Himbeeren mehr gibt.

Ansonsten habe ich diesen Monat in euren Urlaubsberichten geschwelgt und bin in Gedanken ein Stückchen mitgereist. Mit Ricarda war ich zum Beispiel auf Mallorca, die Dickmadamme hat mich mit nach Finnland genommen. Hach ja, der nächste Urlaub kommt bestimmt…

PS: Heute verlose ich auf Facebook zwei Kinder-Shirts (Gr. 92 & 104), die die Künstlerin Margot Holtman exklusiv für das niederländischen Label WE Fashion designt hat. Schaut einfach mal bei vorbei…

Linklove: Lieblings-Kindermode-Blogs

In den Anfängen von Babybirds habe ich gerne über Kindermode geschrieben. Bis ich dann irgendwann festgestellt habe: andere können das einfach besser. Jetzt schreibe ich immer noch gerne über Kindermode, aber eben nicht mehr so oft. Dafür lese ich umso mehr bei denen mit, die richtig was davon verstehen. Dies sind einige meiner Lieblings-Blogs in Sachen Minimode:

Paul et Paula

Linklove: 4 Kindermode-Blogs (die euch evtl. viel Geld kosten könnten)

Paul et Paula ist eigentlich ein typischer Mummy Lifestyle Blog, inzwischen geht es aber immer mehr um das Thema Kindermode. Und das ist auch gut so. Peggy hat nämlich nicht nur einen guten Geschmack, sondern auch eine Nase für Trends und ein Gespür für neue Labels.

Smudgettika

Linklove: 4 Kindermode-Blogs (die euch evtl. viel Geld kosten könnten)

Linda McLean arbeitet hauptberuflich als Fashion Editor bei dem Kindermode Magazin Junior Fashion. Sie weiß also, wovon sie bloggt. Auf Smudgettika stellt sie regelmäßig die neuesten Trends und coolesten Label in Sachen Kindermode vor. Aber Vorsicht: die Frau hat einen teuren Geschmack!

Heart & Habit

Linklove: 4 Kindermode-Blogs (die euch evtl. viel Geld kosten könnten)

Brandy, Designerin, Yoga-Addict und Mutter zweier Kinder, bloggt über große und kleine Moment mit ihrer Familie in Kanada. Das Thema Mode spielt dabei (fast) immer eine Rolle. Und jetzt muss ich schnell mal recherchieren, wo ich dieses coole „you are my sunshine“-Shirt herbekomme.

Welche Blogs könnt ihr in Sachen Kindermode noch empfehlen?

Kinderschminken: acht Anleitungen für Halloween

Die Dekoabteilungen in den Kaufhäusern verraten es: Halloween nähert sich in großen Schritten. Während Fasching für mich eher bunt und lustig ist, darf man an Halloween ruhig mal etwas tiefer in die Gruselkiste greifen. Ganz wichtig: das passende Make-up! Oft ist dann gar kein großes Kostüm mehr nötig. Ich habe im Netz acht schnelle Anleitungen für süßes bis gruseliges Kinderschminken rund um Halloween gefunden:

Fledermaus

Diese kleine Fledermaus ist schnell geschminkt und benötigt dann nur noch zwei kleine schwarze Flügel:

Halloween-Prinzessin

Mit zwei kleinen Spinnweben wird aus der romantischen Prinzessin eine kleine Halloween-Königin:

Süßes Monster

Monster sind gruselig? Nein, Monster sind süß!

Drache

Der kleine Drache ist schnell geschminkt und sieht niedlich aus::

Spinne

Vor dieser Minispinne braucht niemand Angst zu haben und sie geht wirklich ruckzuck:

Vampir

Vampir ist für mich das Halloween-Kostüm schlechthin. Natürlich nur mit entsprechenden Beisserchen und lila Augenringen:

Neon-Vampir

Der klassische Vampir ist zu gewöhnlich? Dann versucht euch mal an diesem Neon-Vampir:

(Halloween) Kätzchen

Ich gebe zu, an diesem Kätzchen ist eigentlich nichts gruselig, es ist einfach nur süß. Aber aus Erfahrung weiß ich: aus Schmusekätzchen werden schnell kleine Kratzbürsten, und die können echt schaurig sein. Und dann passt es wieder, oder?

Noch mehr Ideen und Inspirationen zum Thema Kinderschminken findet ihr auch auf meinem Pinboard Kids Face Painting.

Fundstückchen im August

Fundstückchen_AugustDer Monat fing bei uns nicht besonders gut an: mein Mann hatte einen fiesen Radunfall und war für Wochen bewegungstechnisch sehr eingeschränkt. Zum Glück hatten wir erstmal Urlaub und nach drei Wochen Sonne satt am Genfer See, einem entspannten Kind und der gesammelten Power von vier Großeltern wurde der August dann doch noch zu einem echten Highlight.

Das war in der Nachbarschaft los:

Auch bei den Blogs in der Nachbarschaft ging es im August etwas ruhiger zu – Ferienzeit halt. Trotzdem habe ich einige lesenswerte Posts gefunden:

  • Der Urlaubsbericht Jerusalem mit Kindern von Berlin Mitte Mom macht Appetit auf Israel (ein Land, das ich ehrlich gesagt nicht undbedingt als Familienreiseziel auf der Agenda hatte) und Hunger auf Hummus – den auch gerne jetzt gleich!
  • Die gepimpten Stoffsneakers von Clara aka Tastesheriff sehen nicht nur cool aus, sondern sind auch sicher Balsam für meine schwangeren Füßchen. Haben will!
  • Kontrovers diskutiert wurde Caros Post Die Kinder spielen im Sand, die Eltern am Rand mit ihren Iphones auf Stadt Land Mama. Was meint ihr dazu?

Und das möchte ich euch auch noch unbedingt zeigen:

  • Zum Schmunzeln: 25 Dinge, die wir als Kinder gehasst haben und jetzt eigentlich ziemlich toll finden.

Babybirds im “Ganz schön schwanger Guide” von stylesyoulove

Während der Rest von Deutschland sich am Meer oder dem nächsten Badesee vergnügte, haben die Jungs und Mädels von stylesyoulove in den letzten Wochen über ihrem Schwangerschaftsguide gebrütet. Jetzt ist das „Baby“ fertig:

Ganz schön Schwanger Guide

Auf  72 Seiten erwarten euch:

- Tolle Styling-Tipps für 5 verschiedene Mum-Typen
- Eine hilfreiche Packliste für das Krankenhaus
- Ideen und Rezepte für die perfekte Baby-Party
- 10 natürliche und organische Rezepte für Cremes, Masken und vieles mehr
- 10 DIY-Anleitungen für tolle Schwangerschaftsmode

Also schnell den (kostenlosen) Schwangerschaftsguide herunter laden und schmökern!

Babybirds im Umstandsguide

Außerdem gibt es auf der letzten Seite eine Liste mit nützlichen Links und Adressen im Netz, auf der zu meiner allergrößten Freude und Überraschung auch Babybirds aufgeführt wird. Was für ein tolles Kompliment, vielen lieben Dank!

 

 

family@work: Erzähle deine Geschichte!

Heute geht es weder um coole DIY-Projekte noch um Gadgets für Kinder. Heute geht es um ein Thema, dass mich selber als working Mom betrifft und zunehmend aufregt: das Thema “Vereinbarkeit von Familie und Beruf”.

family at work

810.000 Kitaplätze für unter Dreijährige zum 1. August 2013 – das ist sicherlich eine beachtliche Zahl. Aber verbessert das tatsächlich die Situation von arbeitenden Familien in Deutschland oder ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

Was bringt eine Kita, die von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet ist? Was ist mit der Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern? Wie und wo sollen Kinder untergebracht werden, deren Eltern Schicht arbeiten? Wieso werden in Firmen immer noch Führungskräftemeetings von 17 bis 19 Uhr angesetzt? Und warum gibt es kaum Väter, die mehr als die zwei Anstandsmonate Elternzeit nehmen?

Statistiken liefern Fakten, Menschen erzählen Geschichten. Und genau die Geschichten berufstätiger Eltern möchte ich auf family@work sammeln.

So soll in den nächsten Woche ein Kompendium entstehen für

  • Politiker, die sich hinter Zahlen verstecken und dabei die Familienwirklichkeit gerne mal aus den Augen verlieren.
  • Journalisten, die an der Geschichte hinter den Zahlen interessiert sind.
  • alle Eltern, um ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen und Nöten rund um das Thema “Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ nicht alleine dastehen.

Hast du Interesse, die Aktion zu unterstützen? Dann erzähle deine Geschichte (positiv wie negativ) auf family@work, oder teile diesen Post auf Twitter, Facebook. Google+ oder per Mail.

Vielen Dank für eure Unterstützung,

Anne

Mit Kindern zu Besuch in…..{Offenburg}

Fast jeder hat schon mal von Offenburg gehört. Leider verorten es die meisten irgendwo bei Frankfurt, dabei hat unser hübsches kleines Städtchen so gar nichts mit Offenbach gemein. Eingebettet zwischen Reben und Schwarzwald ist Offenburg nämlich Idylle pur.

Touristisch gesehen muss man nicht unbedingt eine Woche bleiben, aber ein Tagesausflug lohnt sich auf alle Fälle. Was man sich als guter Tourist in Offenburg alles ansehen sollte, erfahrt ihr hier oder in diese Reiseführer. Ich stelle euch dagegen an dieser Stelle ein paar Sehenswürdigkeiten für Kinder vor.

Der Platz der Verfassungsfreunde

Der Platz der Verfassungsfreunde in der Offenburger Oststadt fehlt in keinem Touri-Guide. Das ehemalige Kasernengelände ist heute ein großer Park mit viel Platz zum spielen und toben. Nicht zu Übersehen ist die 20 m hohe Aluminiumskulptur des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. Ratet doch mal zusammen, was die eigentlich darstellt?

Mit Kindern zu Besuch in Offenburg_Platz der Verfassungsfreunde

Für die Kleinen lohnt sich ein Abstecher auf den Kleinkinderspielplatz hinten rechts in der Ecke und danach gibt es eine kleine Stärkung im Borofskys. Wenn zum Hinsetzen keine Zeit bleibt, es gibt hier übrigens auch Coffee to go.

Kulinarisch wertvoll: der Spielplatz an der Dreifaltigkeitskirche

Rein spieltechnisch ist der Spielplatz an der Dreifaltigkeitskirche ein Spielplatz wie jeder andere. Wieso er hier trotzdem erwähnt werden muss? Weil er  mitten in der Stadt gegenüber vom Cafe Grün und des Bauernladens (Friedenstr. 22) liegt.

Mit Kindern zu Besuch in Offenburg_ Cafe Grün

Bei selbstgebackenem Kuchen (Bauernladen) und hausgemachter Limonade (Cafe Grün) guckt es sich den Kindern auf dem Spielplatz gleich viel entspannter zu.

In der Innenstadt gibt es viel zu entdecken

Für Kinder gibt es in der Offenburger Innenstadt jede Menge zu entdecken. Da wären zunächst mal die drehbaren Raben des Künstlerehepaares Werres auf dem Fischmarkt. Ein paar Meter weiter gibt es einen großen Karuselstein  und wer findet als erstes die Riesenschlange mit Apfel, die es sich in der Fußgängerzone gemütlich gemacht hat? Im Sommer solltet ihr unbedingt einen Abstecher auf den Marktplatz  hinter dem H&M machen: die Wasserspiele werden hier von Kindern regelmäßig zu einem Wasserspielplatz umfunktioniert. Badesachen und vor alle Handtücher nicht vergessen!

Mit Kindern zu Besuch in Offenburg_Rabe Mit Kindern zu Besuch in Offenburg_ Schlange

Nach dem Baden geht’s ins Schöllmanns hoch über den Dächern Offenburgs. Hier gibt es nicht nur eine Kinderecke und den schönsten Blick auf den Schwarzwald, sondern auch tolle hausgemachte Limonade und riesige Sandwiches – lecker! Oder ihr besucht die Dönerstube Umut (Hauptstraße Richtung Bahnhof, auf der linken Seite). Hier gibt es überraschenderweise den besten gegrillten Fisch in Offenburg.

Ihr wollt Natur? Dann solltet ihr noch einen Abstecher zur Offenburger Badewanne, dem Gifizsee, machen. Der See ist in einer knappen Stunde zu Fuß umrundet, wenn ihr nicht zu lange bei dem kleinen Streichelzoo mit Ponys, Ziegen und Eseln hängen bleibt.

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Für Wasserratten gibt es neben dem offiziellen Strandbad eine Reihe von Badebuchten. Wer danach Hunger hat, kehrt in das Essgut ein und macht sich dort über einen der leckeren Flammkuchen her – übrigens eine Spezialität der Region.

Lifesaver in der Schwangerschaft

6 Lifesaver in der Schwangerschaft

Schwanger sein ist für mich eine Zeit, in der ich mich nochmal ganz anders auf meinen Körper konzentriere als sonst. Im Moment fühle ich mich rund rum wohl und habe keine Zipperlein, deshalb läuft die Schwangerschaft auch gerade so nebenher. Trotzdem versuche ich bewusst auf die Bedürfnisse meines Körpers zu achten. Auf diese acht Dingelchen könnte ich gerade nur ganz schwer verzichten:

  1. Zum Glück bin ich im Sommer schwanger: ich habe nämlich seit Wochen Heißhunger auf frisches Obst. Besonders frische Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren…eigentlich alle Beeren könnte ich gerade pfundweise essen. Und Aprikosen, hatte ich die schon erwähnt? Und Kirschen gehen gerade auch immer!
  2. Schwangerschaftsdemenz ist kein Gerücht, das gibt es wirklich. Weil ich regelmäßig im Supermarkt stehe und nicht mehr weiß was ich will, gehe ich nirgendwo mehr ohne mein kleines Notizbüchlein.
  3. Ab und an schmeiße ich mich noch in meine Heels, aber die sieben Kilo Gewicht die ich inzwischen mehr habe, tragen sich in bequemen Schuhen einfach besser. Zum Glück gibt’s von Birkenstock inzwischen einige tageslichttaugliche Modelle.
  4. Ich habe im Moment einfach permanent Durst. Damit ich nicht zu viel zuckriges trinke, gibts jede Menge Tee. Im Moment am liebsten frischen Pfefferminztee, die Minze auf dem Balkon wuchert nämlich wie verrückt.
  5. Wer in der Schwangerschaft Sport treibt, hat eine leichtere Geburt und ist danach schneller wieder fit, Diesmal schaffe ich es leider nicht zum Schwangerschaftsyoga, deshalb habe ich mir diese DVD mit sanften Pilates-Übungen zugelegt. Macht Spaß, ich fühle mich gut dabei und Mira turnt sogar mit. Jackpot!
  6. Meine Haut ist gerade ein echter Nimmersatt, da ist die Bodybutter von Greenland genau richtig. Im Moment bin ich ganz schön geruchsempfindlich, aber der dezente Vanillegeruch ist echt lecker!

Was sind bzw. waren eure kleinen Retterchen während der Schwangerschaft?

Was ich als Kind werden wollte und was aus mir geworden ist

Was ich als Kind werden wollte

Als Kind dachte ich, wenn man einmal einen Beruf ergreift, bleibt man sein ganzes Leben lang dabei.  Aber damals dachte ich auch, dass ich spätestens mit 27 Jahren verheiratet bin und in einem kleinen Häuschen mit Gartenzaun und Hund wohne. Tja, so kann man sich täuschen

So lange ich denken kann, wollte ich Tierärztin werden. Ich gebe zu, mein Berufsbild war durchaus Wendy- und ZDF-geprägt: mit wehenden Haaren sah ich mich auf einer Pferdekoppel stehen und ein großes schwarzes Pferd untersuchen, während mein Collie schwanzwedelnd neben mir sitzt. Nach eine Woche Praktikum bei meiner Tierarzt-Tante hatte sich das Thema erledigt. Weinende Katzenbesitzer die bei der Einschläferung ihres Lieblings zusammenbrechen, Hunde, denen die Maden aus offenen Wunden kriechen und die blutige Kastration eines kleinen Hengstes haben mich schnell von meinen romantischen Tierarzt-Träumen geheilt.

Das nächste Berufsziel war Hotelfachfrau. Aber auch hier hatten Vorstellung und Wirklichkeit wenig miteinander zu tun. Statt im Kostümchen am Empfang den Laden zu schmeißen, spülte ich während eines Praktikums Berge an dreckigem Geschirr und putzte viele viele Toiletten. Hotels betrete ich seitdem lieber als Gast – und bin extra nett zu den Angestellten.

Einige Praktika später – ich hatte inzwischen angefangen zu studieren – wusste ich endlich, was ich werden will: Journalistin! Und zwar am liebsten Klatschreporterin! Mal wieder war es ein Praktikum, das mir einen Strich durch die Berufspläne machte. Praktisch jeder beneidete mich um den Praktikusplatz bei einer großen deutschen Boulevardzeitung in New York. Ich fand New York auch toll, den Beruf als Klatschtante vom Dienst allerdings weniger. Prominente stalken ist einfach nicht mein Ding stellte ich fest, als ich an einem kalten Wintertag vor dem Haus von Heidi Klum rumlungerte, die gerade die Trennung von ihrem ersten Mann bekannt gegeben hatte. Außerdem fühlte ich mich durch die Nähe zu den Reichen und Berühmten weder wichtiger noch attraktiver. Höchstens dicker, was in Gesellschaft von Größe 32/34 Frauen mit kollektiver Essstörung aber auch nicht so schwer ist.

Also doch seriöse Journalistin? Nachdem ich meinen Magister in der Tasche hatte (hach ja, den gab es damals noch…) lernte ich für die Aufnahmeprüfungen an den Journalistenschulen und bewarb mich nebenher auf alles, was nach festem Job aussah und sich irgendwie mit meinem Lebenslauf vereinbaren ließ. Damals war „Generation Praktikum“ das Stichwort.  Gemeint waren damit gut ausgebildete Studienabsolventen, die sich jahrelang mit schlecht bezahlten Praktika über Wasser halten müssen und keinen festen Job finden. Deshalb nahm ich ziemlich schnell die Zusage einer PR-Agentur an und startete als schlechtbezahlte Volontärin (aber immerhin mit Vertrag!) ins Berufsleben

In den ersten drei Jahren war ich wirklich begeistert von meinen Job. Ich beriet Kunden aus dem Hightech- und IT-Umfeld, durfte viel schreiben, verliebte mich in das Thema Social Media und hatte trotzdem viel mit Menschen zu tun Wirklich sexy war der Job nicht – das glamouröseste an dem Job waren die freitäglichen Sekt-Sessions in der Agentur – dafür weiß ich wie der Schweinezyklus in der Speicherchip-Industrie funktioniert. Vor lauter Begeisterung für meine Arbeit ist mir erst spät aufgefallen, dass PR-Agenturen fast immer nur Durchgangsstationen sind. In vielen Agenturen gibt es Fußvolk, das für wenig Geld die Arbeit macht und einige wenige, die finanziell und repräsentativ die Lorbeeren ernten. Das letzte Agenturjahr war keine schöne Zeit: die 27 hatte ich längst überschritten, mein Gehalt reichte gerade mal eben für ein schäbiges WG-Zimmer und die unbezahlten Überstunden konnte ich mir mit dem „du lernst ja viel“ -Mantra auch nicht mehr schön reden.

Damals starte ich meinen ersten Blog zu den Themen „Sport“ und „gesund Essen“. Schreiben über was ich will, wann ich will, wie ich will – und die Leute interessieren sich sogar dafür? Wie herrlich! Und auf einmal platze der Knoten….ich lernte meinen neuen Freund (heutigen Mann) kennen, zog um und fand eine Stelle als Online Marketing Manager bei einem Software-Unternehmen. Bingo!

Heute habe ich einen Job, tolle Kollegen, ein echtes Gehalt und kann mich auch beruflich meiner großen Leidenschaft widmen: dem Thema Social Media. Falls euch interessiert was ich so mache, besucht doch mal den Lexware Firmenblog, werft einen Blick auf unsere Facebook-Seite oder besucht unsere Xing-Gruppe. Während meiner Elternzeit im letzten Jahr fing ich außerdem wieder an zu bloggen und startete parallel zu Familie und Job diesen Blog.

 

Einen einzigen Beruf sein Leben lang ausüben? Wie langweilig! Ich habe mein Geld schon als Putzfrau, Journalistin und PR-Consultant verdient und heute bin ich von Beruf unter anderem Social Media Managerin, Bloggerin, Online Marketing Fachfrau, Texterin und Netzwerkerin. Und ich bin mir sicher, da kommt noch mehr!

Frage in die Runde: Was wolltet ihr als Kind werden?

 

Dieser Post ist Teil der Blogpostreihe „Was ich als Kind werden wollte und was aus mir geworden ist“ der Blogger Lounge auf Facebook. Gestern hat Johannisbeerchen über ihre berufliche Reise berichtet, morgen ist Nicole von Meereswind dran. Ich freu mich schon auf ihre Geschichte!